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| ::: Forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse der Waldbesitzer ::: |
46% der Waldfläche in Deutschland sind Privatwald, 20% Körperschaftswald und 34% Staatswald. Die größten Nutzungsreserven liegen im Privat- und Treuhandwald. Derzeit werden dort nur etwa 46% des Potentials genutzt. Als Ursache sind strukturelle Einflüsse, wie z.B. geringe Betriebsgrößen der Waldbesitzer, verbunden mit kleinen, oft räumlich getrennten Bewirtschaftungseinheiten zu nennen. Nicht immer kostendeckende Holzerlöse und steigende Bewirtschaftungskosten stellen einen weiteren Grund dar.
Die Zusammenschlüsse als Selbsthilfeeinrichtungen der Waldbesitzer, auf Grundlage des Bundeswaldgesetzes, sollen die wirtschaftliche Situation der Betriebe verbessern. Hierbei handelt sich um freiwillige, privatrechtliche Zusammenschlüsse, die zur Erbringung von Dienstleistungen gegenüber den Waldbesitzern und dem Markt gedacht sind.
Dazu gehören zum Beispiel:
• Abstimmung forstwirtschaftlicher Vorhaben und Absatz der Forstprodukte,
• Ausführung von Forstkulturen, Bestandespflegearbeiten und Forstschutz,
• Bau und Unterhaltung von Wegen,
• Beschaffung und Einsatz von Maschinen,
• Holzernte und Holzbringung,
• Beschaffung von Pflanzgut und anderen Materialien,
• Vorbereitung und Organisation von Förderungsmaßnahmen
Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt der örtlichen und regionalen Zusammenschlüsse liegt in der Interessenwahrung gegenüber Behörden, anderen Organisationen und der Öffentlichkeit.
Auf den nachfolgenden Seiten möchten wir Ihnen forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vorstellen. Gerne nehmen wir Sie als forstwirtschaftliche Vereinigung kostenlos in unser Verzeichnis auf. Tragen Sie sich bitte in die passende Rubrik ein.
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